Texte, Gedichte und Zitate, die uns inspirieren und uns etwas bedeuten
"Die Art von Hoffnung, an dich ich oft denke ... verstehe ich vor allem als einen Geisteszustand, nicht als einen Zustand der Welt. Entweder tragen wir Hoffnung in uns oder nicht. Das ist eine Dimension der Seele. Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgehen wird, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht."
Vaclav Havel - Ehemaliger Präsident der Tschecheslowakei
"Die wirkliche Essenz des Lebens ist in deinem Innern. Schon in diesem Augenblick kannst du dich nach innen wenden, nach innen schauen. Verehrung ist unnötig, Gebete sind unnötig. Alles was nötig ist, ist eine stille Reise in dein eigenes Sein. Ich nenne es Meditation, eine stille Wallfahrt in dein eigenes Sein. Und in dem Moment, in dem du deine eigene Mitte gefunden hast, hast du das Zentrum der ganzen Existenz gefunden." Osho
"Ich glaube, dass jetzt der Moment ist, an dem die Menschheit zu ihrem vollen Potential aufsteigen kann. Wir haben uns jetzt die grösste Herausforderung geschaffen, der wir jemals gegenüber standen. Und das bedeutet, dass wir die Gelegenheit sind und haben, die sinnvollsten Leben zu leben, die jemals gelebt wurden."
David Ulansey
"... Gelingt es uns jedoch, mit unseren Ängsten Freundschaft zu schließen, sie an Tageslicht zu holen und mit Intensität und Mitgefühl zu erforschen, können sie transformatorisch wirken - sie können uns zu tiefer Empfindsamkeit und Selbstannahme führen."
" Es sind unsere unerkannten und beiseite geschobenen Ängste, die unser Herz für die Liebe verschließen - der Liebe für uns und für andere."
Thomas Trobe Krishnananda
"Schau nach links und rechts. Schau dir die tollen Menschen an, die jetzt gerade um dich sind. Wir brauchen keinen Helden auf weissem Pferd. Wir sind die Menschen, auf die wir gewartet haben. Du hast in dir schon genug Liebe, um diesen Planeten zu retten."
Van Jones
"Ich ging in die Wälter, weil ich bewusst leben wollte.
Ich wollte das Dasein auskosten. Ich wollte das Mark des Lebens einsaugen!
Und alles fortwerfen, das kein Leben barg, um nicht an meinem Todestag
Innezuwerden, dass ich nie gelebt hatte."
David Henry Thoreau
Ich habe gewissermaßen eine Wäscheleine gespannt vom Traum zur Wirklichkeit.
es gibt natürlich immer mehr als genug Leute, die mir klarmachen, das man an einen
Traum keine Wäscheleine festknoten kann. Und tatsächlich stürzt alles, was ich daran
aufhänge, regelmäßig auf mich hinunter, und dann falle ich quietschvergnügt auf Bauch
denn ich weiß, dass nur im Chaos wie Pfingstblumen die Lieder blühen.
Herman van Veen
Die Einladung" von Oriah Mountain Dreamer
Es interessiert mich nicht, womit du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst und ob du die
Erfüllung deines Herzenswunsch zu träumen wagst.
Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich zum Narren
zu machen, auf deiner Suche nach Liebe, nach deinem Traum,
nach dem Abenteuer des Lebens.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten ein Quadrat zu deinem
Mond bilden.
Ich will wissen, ob du deinem Leid auf den Grund gegangen bist
und ob dich die Ungerechtigkeiten des Lebens geöffnet haben, oder
du dich klein machst und verschließt, um dich vor neuen Verletzungen
zu schützen.
Ich will wissen, ob du Schmerz - meinen oder deinen eigenen -
ertragen kannst, ohne ihn zu verstecken zu bemänteln oder zu lindern.
Ich will wissen, ob du Freude - meine oder deine eigene - aushalten,
dich hemmungslos dem Tanz hingeben und jede Faser deines
Körpers von Ekstase erbeben lassen kannst, ohne an Vorsicht und
Vernunft zu appellieren oder an die Begrenztheit des Menschseins
zu denken.
Es interessiert mich nicht, ob das, was du mir erzählst, wahr ist.
Ich will wissen, ob du andere enttäuschen kannst, um dir selbst
treu zu bleiben; ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst,
um deine eigene Seele nicht zu verraten; ob du treulos sein kannst,
um vertrauenswürdig zu bleiben.
Ich will wissen, ob du die Schönheit des Alltäglichen erkennen kannst,
selbst wenn sie nicht immer angenehm ist und ob ihre
Allgegenwärtigkeit die Quelle ist, aus der du die Kraft zum Leben schöpfst.
Ich will wissen, ob du mit Unzulänglichkeit leben kannst - meiner
und deiner eigenen - und immer noch am Seeufer stehst und der
silbrigen Scheibe des Vollmonds ein uneingeschränktes "Ja" zurufst.
Es interessiert mich nicht, wo du wohnst oder wie reich du bist.
Ich will wissen, ob du nach einer kummervoll durchwachten Nacht
zermürbt und müde bis auf die Knochen aufstehen kannst, um
das Notwendige zu tun, damit deine Kinder versorgt sind.
Es interessiert mich nicht, wen du kennst oder wie du hierher
gekommen bist. Ich will wissen, ob du inmitten des Feuers
bei mir ausharren wirst, ohne zurückzuweichen.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert
hast. Ich will wissen, was dich von innen heraus trägt, wenn
alles andere wegbricht.
Ich will wissen, ob du mit dir selbst allein sein kannst und ob du
den, der dir in solch einsamen Momenten deines Lebens
Gesellschaft leistet, wirklich magst.
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"Die Fähigkeit, allein zu sein, ist die Fähigkeit zu lieben. Es mag für dich paradox klingen, ist es aber nicht. Es ist eine existentielle Wahrheit; nur diejenigen, die fähig sind, allein zu sein, sind fähig zu lieben, zu teilen und zum Innersten des anderen vorzudringen - ohne Besitzstreben, ohne vom anderen abhängig zu werden, weil sie nicht süchtig nach dem anderen sind." Osho
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Anleitung zum guten Leben
Laß dich fallen,
lerne Schlangen beobachten,
pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemanden
Gefährlichen zum Tee ein,
mache kleine Zeichen,
die "Ja" sagen und
verteile sie überall in deinem Haus.
Werde ein Freund von
Freiheit und Unsicherheit.
Freue dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch du kannst
mit deiner Schaukel bei Mondlicht.
Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere "verantwortlich zu sein",
tue es aus Liebe.
Glaube an Zauberei,
lache eine Menge,
bade im Mondlicht.
Träume wilde phantasievolle Träume,
zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell dir vor,
du wärst verzaubert,
kichere mit Kindern,
höre alten Leuten zu.
Spiele mit allem,
unterhalte das Kind in dir,
du bist unschuldig,
baue eine Burg aus Decken,
werde naß,
umarme Bäume,
schreibe Liebesbriefe.
(Joseph Beuys)
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Als ich mich wirklich zu lieben begann
Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles, was geschieht richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich "SELBSTACHTUNG":
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine
eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man "AUTHENTISCH-SEIN":
Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
wie es jemand wirklich beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste,
dass die Zeit nicht reif war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man "RESPEKT".
Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört mich nach einem anderen
Leben zu sehnen und konnte sehen, das alles um mich herum eine Aufforderung zum
wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man "REIFE".
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit
zu berauben. Und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz
zum singen bringt, auf meine Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man "EHRLICHKEIT".
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit,
was nicht gut für mich war. Von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem
was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "GESUNDEN EGOISMUS". Aber heute weiß ich das ist "SELBSTLIEBE":
Als ich mich wirklich zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer Recht haben zu wollen.
So habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man "EINFACH-NUR-SEIN".
Als ich mich selbst wirklich zu lieben begann, habe ich mich geweigert weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick wo ALLES stattfindet. So lebe ich heute jeden Fag und nenne es "VOLLKOMMENHEIT".
Als ich mich wirklich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam mein Verstand
einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute "HERZENSWEISHEIT".
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aneinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST das Leben!
(diese Worte schrieb Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959)
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"Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist bereits auf dem Weg. An einem ruhigen
Tag kann ich sie atmen hören." (Arundhati Roy)
"Es gibt nur eine grundlegende Angst. Die Angst, sich selbst zu verlieren. Es mag um den Tod gehen oder um die Liebe, aber die Angst ist dieselbe, du fürchtest, dichselbst zu verlieren. Und das Seltsamste daran ist, dass nur jene Menschen fürchten, sich selbst zu verlieren, die sich selbst nicht haben. Die sich selbst haben, fürchten sich nicht." Osho
Wer ohne Stolz ist, ist unverwundbar. (Peter Hoeg)